Angebote für Unternehmen

Soforthilfen, Liquiditätshilfen, Kurzarbeitergeld und diverse Darlehensangebote werden angeboten, um Sie auf dem Weg durch die Corona-Zeit zu unterstützen und die Liquidität zu sichern. Wir geben Ihnen hier eine Übersicht mit den wichtigsten Informationen und Ansprechpartnern:

Hotlines der Kreisverwaltung Elbe-Elster:
von Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr stehen Ansprechpersonen zu folgenden Themenkomplexen für Ihre Fragen zur Verfügung:
Gesundheit: 03535 46 4600
Schule: 03535 46 4081
Kita: 03535 46 4082
Wirtschaft: 035341 497150
Betrieb von Einzelhandelsverkaufsstellen: 03535 46 4406

Bereich Tourismus und Kultur 035322 6888515

Darüber hinaus informiert der Landkreis auf seinen Internetseiten unter www.lkee.de zum aktuellen Corona-Geschehen

Land Brandenburg:

Die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) bietet eine telefonische Erst-Anlaufstelle 0331 730 61 – 222 sowie umfangreiche Informationen unter ihrer Homepage www.wfbb.de. Eine entsprechende Sonderseite samt der hinterlegten Formulare und Dokumente wird aufgrund der dynamischen Entwicklung nahezu täglich aktualisiert: https://www.wfbb.de/de/Corona-Virus-Unterstützung-für-Unternehmen

Brandenburg unterstützt kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und Liquiditätsengpässe geraten sind, mit einem Soforthilfeprogramm:

Zuwendungsempfänger sind Unternehmen und freiberuflich Tätige mit bis zu 100 Beschäftigten.
Diese Soforthilfen werden nicht als Darlehen, sondern als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. 
Die Unterstützung aus dem neuen Soforthilfeprogramm wird gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:
bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 9.000,- EUR(auch für Soloselbständige ohne Mitarbeiter),
bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000,- EUR,
bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 30.000,- EUR,
bis zu 100 Erwerbstätige bis zu 60.000,- EUR
Die Umsetzung des Programms erfolgt über die Investitionsbank des Landes Brandenburg. 

Für den Antrag sind diese Dokumente erforderlich:

- HR-Auszug bzw. Gewerbemeldung (wenn älter als 3 Monate und seitdem ohne Änderungen, das bitte darauf handschriftlich vermerken und unterschreiben),
- Kopie Personalausweis,
- ein Lohnjournal zum Nachweis der Anzahl der Beschäftigten und
- ggf. die "De-minimis-Bescheinigung" (sofern Sie bereits Beihilfe erhalten haben).

Alle weiteren Informationen zum Programm sowie den Antrag finden Sie auf dieser Corona-Sonderseite: https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/aktuelle-unterstuetzungsangebote/

Agentur für Arbeit  - Kurzarbeitergeld

Die aktuellen Regelungen können Sie auf der Seite der Agentur für Arbeit, hier: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld und hier https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-bei-entgeltausfall, nachlesen.

Die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld wurden erleichtert:
• Es reicht, wenn 10 Prozent der Beschäftigten eines Betriebes von Arbeitsausfall betroffen sind, damit ein Unternehmen Kurzarbeit beantragen kann. Sonst muss mindestens ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein.
• Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet.
• Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich.
• In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.
Ansprechpartnerin ist die Agentur für Arbeit vor Ort:

Anprechpersonen Bad Liebenwerda >>>

Ansprechpersonen Finsterwalde >>>

Ansprechpersonen Herzberg >>>

Anzeigen von Kurzarbeit können ab sofort abgegeben werden. Deshalb:
• sollten Arbeitgeber Arbeitsausfall ab sofort bei der Agentur für Arbeit anzeigen – auch wenn weniger als ein Drittel der im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Entgeltausfall betroffen sind,
• können auch Zeitarbeitsunternehmen ab sofort einen Arbeitsausfall bei der Agentur für Arbeit anzeigen.

Zum Thema Tätigkeitsverbot:

Es ist im Land Brandenburg so geregelt, dass die Gesundheitsämter der Landkreise/Städte beim Aussprechen eines Tätigkeitsverbotes nach § 56 Infektionsschutzgesetz die entsprechende Anträge inkl. Merkblatt dazu ausgeben.

Verantwortliche Behörde für die Bearbeitung ist dann das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit – hier die Abteilung Gesundheit.
Lt. der Ansprechpartnerin wird bei einem Tätigkeitsverbot der entsprechende Antrag mit ausgehändigt wird.

Anbei der Kontakt der verantwortlichen Stelle im LAVG, an die Sie sich wenden können:

Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit
Abteilung Gesundheit
Telefon: 0331 8683 - 801; Telefax: 0331 8683 - 809
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: https://lavg.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.430427.de

Sicherung der Liquidität:
Hier bietet die KfW Unterstützung durch verschiedene Kreditangebote zur Sicherung der Liquidität an.
Aufgrund des Hausbankprinzips ist hier Ihre Hausbank der passende Ansprechpartner.
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

greift bei unverschuldeten Umsatzrückgängen, keine Begrenzung auf Maßnahmen der Liquiditätsausstattung
1. Die Bedingungen für den KfW-Unternehmerkredit (für Bestandsunternehmen) und ERP-Gründerkredit - Universell (für junge Unternehmen unter 5 Jahre) werden gelockert, indem Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für Betriebsmittelkredite erhöht und die Instrumente auch für Großunternehmen mit einem Umsatz von bis zu zwei Milliarden Euro (bisher: 500 Millionen Euro) geöffnet werden. Durch höhere Risikoübernahmen in Höhe von bis zu 80% für Betriebsmittelkredite bis 200 Millionen Euro wird die Bereitschaft von Hausbanken für eine Kreditvergabe angeregt.
2. Für das Programm für größere Unternehmen wird die bisherige Umsatzgrenze von zwei Milliarden Euro auf 5 Milliarden Euro erhöht. Dieser „KfW Kredit für Wachstum“ wird umgewandelt und künftig für Vorhaben im Wege einer Konsortialfinanzierung ohne Beschränkung auf einen bestimmten Bereich (bisher nur Innovation und Digitalisierung) zur Verfügung gestellt. Die Risikoübernahme wird auf bis zu 70% erhöht (bisher 50%). Hierdurch wird der Zugang von größeren Unternehmen zu Konsortialfinanzierungen erleichtert.
3. Für Unternehmen mit mehr als fünf Milliarden Euro Umsatz erfolgt eine Unterstützung wie bisher nach Einzelfallprüfung.
Bei den Bürgschaftsbanken wird der Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Millionen Euro verdoppelt. Der Bund wird seinen Risikoanteil bei den Bürgschaftsbanken um 10% erhöhen, damit die in der Krise schwer einzuschätzenden Risiken leichter geschultert werden können

Steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen:

1. Die Gewährung von Stundungen wird erleichtert. Die Finanzbehörden können Steuern stunden, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte darstellen würde. Die Finanzverwaltung wird angewiesen, dabei keine strengen Anforderungen zu stellen. Damit wird die Liquidität der Steuerpflichtigen unterstützt, indem der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben wird.
2. Vorauszahlungen können leichter angepasst werden. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Die Liquiditätssituation wird dadurch verbessert.
3. Auf Vollstreckungsmaßnahmen (z. B. Kontopfändungen) beziehungsweise Säumniszuschläge wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist.

Das Sozialschutzpaket des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

- verbessertes Kurzarbeitergeld

- vereinfachter Zugang zu Grundsicherung

- vereinfachter Zugang zum Kinderzuschlag

- Entschädigung bei Kinderbetreuung

- weiterhin Zuschüsse für soziale Dienste

- Zuverdienst bei Kurzarbeit für systerelevante Arbeit möglich

 

IHK-zugehöige Unternehmen finden hier Unterstützung:

Telefon: 0355 365-1111
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die IHK Cottbus hat u.a.
- ein Merkblatt zu "Arbeitsrecht und Corona",
- ein Merkblatt zu "Auflösung von Verträgen",
- ein Muster für einen Antrag auf Stundung/ Herabsetzung von Steuerzahlungen neu eingestellt und
- im Merkblatt "Grenze" einen Link zur Pendlerbescheinigung der Deutschen Bundespolizei neu eingefügt und hier für Sie bereitgestellt: https://www.cottbus.ihk.de/mitgliederservice/corona.html

- Muster Arbeitgeberbescheinigung ("Passierschein") sowie ein Merkblatt Corona-Maßnahmen für Unternehmen https://www.cottbus.ihk.de/mitgliederservice/corona.html

Informationen für das Hotel- und Gaststättengewerbehttps://www.dehoga-bundesverband.de/

DEHOGA BRANDENBUGR FAQs >>>

Die Zusammenfassung der von Schließung betroffenen Gewerbe im Land Brandenburg wurde angepasst: https://www.cottbus.ihk.de/newsblog/shutdown-wer-ist-betroffen.html

Informationen der HWK Cottbus
Die Handwerkskammer Cottbus hat anlässlich der Corona-Krise ihre telefonische Erreichbarkeit erweitert. Unter der Hotline 0355 7835-444 stehen die HWK-Berater von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr zu betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und Ausbildungsfragen zur Verfügung. Darüber hinaus informiert die HWK Cottbus online über Neuerungen.
Website: https://www.hwk-cottbus.de/artikel/news-zum-coronavirus-7,959,5118.html

Kontaktieren Sie uns!

Sie benötigen Hilfe? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail.

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Regionale Wirtschafts- förderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH

Burgplatz 1
04924 Bad Liebenwerda

Telefon: 035341/497150
E-Mail: info@rwfg-ee.de

Eine Initiative des Landkreises Elbe-Elster und der Sparkasse Elbe-Elster

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