Angebote für Unternehmen

Soforthilfen, Liquiditätshilfen, Kurzarbeitergeld und diverse Darlehensangebote werden angeboten, um Sie auf dem Weg durch die Corona-Zeit zu unterstützen und die Liquidität zu sichern. Wir geben Ihnen hier eine Übersicht mit den wichtigsten Informationen und Ansprechpartnern:

Hotlines der Kreisverwaltung Elbe-Elster:
von Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr stehen Ansprechpersonen zu folgenden Themenkomplexen für Ihre Fragen zur Verfügung:
Gesundheit: 03535 46 4600
Schule: 03535 46 4081
Kita: 03535 46 4082
Wirtschaft: 035341 497150

Bereich Tourismus und Kultur 035322 6888515

Darüber hinaus informiert der Landkreis auf seinen Internetseiten unter www.lkee.de zum aktuellen Corona-Geschehen

Land Brandenburg:

Die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) bietet eine telefonische Erst-Anlaufstelle 0331 730 61 – 222 sowie umfangreiche Informationen unter ihrer Homepage www.wfbb.de. Eine entsprechende Sonderseite samt der hinterlegten Formulare und Dokumente wird aufgrund der dynamischen Entwicklung nahezu täglich aktualisiert: https://www.wfbb.de/de/Corona-Virus-Unterstützung-für-Unternehmen

Überbrückungshilfen:

Nach den Soforthilfen wird derzeit ein weiteres Programm für Überbrückungshilfen erarbeitet. Sie sollen für die Monate Juni bis August gewährt werden. Die Überbrückungshilfe gilt branchenübergreifend, wobei den Besonderheiten der besonders betroffenen Branchen wie Hotel- und Gaststättengewerbe, Caterer, Kneipen, Clubs und Bars, als Sozialunternehmen geführte Übernachtungsstätten wie Jugendherbergen, Schullandheime, Träger von Jugendeinrichtungen des internationalen Jugendaustauschs, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Reisebüros, Profisportvereinen der unteren Ligen, Schaustellern, Unternehmen der Veranstaltungslogistik sowie Unternehmen im Bereich um Messeveranstaltungen angemessen Rechnung zu tragen ist.
Antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Umsätze Corona-bedingt in April und Mai 2020 um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 rückgängig gewesen sind und deren Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50 % fortdauern. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind die Monate November und Dezember 2019 heranzuziehen. Erstattet werden bis zu 50 % der fixen Betriebskosten bei einem Umsatzrückgang von mindestens 50 % gegenüber Vorjahresmonat. Bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 % können bis zu 80 % der fixen Betriebskosten erstattet werden. Der maximale Erstattungsbetrag beträgt 150.000 Euro für drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten soll der Erstattungsbetrag 9.000 Euro, bei Unternehmen bis 10 Beschäftigten 15.000 Euro nur in begründeten Ausnahmefällen übersteigen. Geltend gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen. Überzahlungen sind zu erstatten.
Die Antragsfristen enden jeweils spätestens am 31.8.2020 und die Auszahlungsfristen am 30.11.2020.

Saisonarbeitskräfte, die schon im Land sind und in den kommenden Wochen in der Spargelernte und danach vor allem beim Erdbeerpflücken helfen, können statt bisher 70 Tage jetzt 115 Tage sozialversicherungsfrei in Brandenburg arbeiten – das gilt bis 31. Oktober 2020. Auf der Internetseite des Landwirtschaftsministeriums sind bei den Informationen zur Corona-Situation auch einige Links zu Saisonarbeitsportalen veröffentlicht.

Agentur für Arbeit  - Kurzarbeitergeld

Die aktuellen Regelungen können Sie auf der Seite der Agentur für Arbeit, hier: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld und hier https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-bei-entgeltausfall, nachlesen.

Die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld wurden erleichtert:
• Es reicht, wenn 10 Prozent der Beschäftigten eines Betriebes von Arbeitsausfall betroffen sind, damit ein Unternehmen Kurzarbeit beantragen kann. Sonst muss mindestens ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein.
• Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet.
• Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich.
• In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.
Ansprechpartnerin ist die Agentur für Arbeit vor Ort:

Anprechpersonen Bad Liebenwerda >>>

Ansprechpersonen Finsterwalde >>>

Ansprechpersonen Herzberg >>>

Anzeigen von Kurzarbeit können ab sofort abgegeben werden. Deshalb:
• sollten Arbeitgeber Arbeitsausfall ab sofort bei der Agentur für Arbeit anzeigen – auch wenn weniger als ein Drittel der im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Entgeltausfall betroffen sind,
• können auch Zeitarbeitsunternehmen ab sofort einen Arbeitsausfall bei der Agentur für Arbeit anzeigen.

Auszubildende

Der Lernerfolg von Auszubildenden soll auch in der Pandemie nicht gefährdet werden. KMU, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhalten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro, die nach Ende der Probezeit ausgezahlt wird. Solche Unternehmen, die das Angebot sogar erhöhen, erhalten für die zusätzlichen Ausbildungsverträge 3.000 Euro. KMU, die ihre Ausbildungsaktivität trotz Corona-Belastungen fortsetzen und Ausbilder sowie Auszubildende nicht in Kurzarbeit bringen, können eine Förderung erhalten. KMU, die die Ausbildung im Betrieb nicht fortsetzen können, sollen die Möglichkeit einer vorübergehenden geförderten betrieblichen Verbund- oder Auftragsausbildung erhalten. Die Details der Durchführung einer solchen Verbund- oder Auftragsausbildung werden im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung erörtert. Betriebe, die zusätzlich Auszubildende übernehmen, die wegen Insolvenz ihres Ausbildungsbetriebs ihre Ausbildung nicht fortsetzen können, erhalten entsprechend der gemeinsamen Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung vom 26.5. eine Übernahmeprämie.

Zum Thema Tätigkeitsverbot:

Es ist im Land Brandenburg so geregelt, dass die Gesundheitsämter der Landkreise/Städte beim Aussprechen eines Tätigkeitsverbotes nach § 56 Infektionsschutzgesetz die entsprechende Anträge inkl. Merkblatt dazu ausgeben.

Verantwortliche Behörde für die Bearbeitung ist dann das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit – hier die Abteilung Gesundheit.
Lt. der Ansprechpartnerin wird bei einem Tätigkeitsverbot der entsprechende Antrag mit ausgehändigt wird.

Anbei der Kontakt der verantwortlichen Stelle im LAVG, an die Sie sich wenden können:

Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit
Abteilung Gesundheit
Telefon: 0331 8683 - 801; Telefax: 0331 8683 - 809
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: https://lavg.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.430427.de

weitere Informationen >>>

Sicherung der Liquidität:
Hier bietet die KfW Unterstützung durch verschiedene Kreditangebote zur Sicherung der Liquidität an.
Aufgrund des Hausbankprinzips ist hier Ihre Hausbank der passende Ansprechpartner.
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

greift bei unverschuldeten Umsatzrückgängen, keine Begrenzung auf Maßnahmen der Liquiditätsausstattung
1. Die Bedingungen für den KfW-Unternehmerkredit (für Bestandsunternehmen) und ERP-Gründerkredit - Universell (für junge Unternehmen unter 5 Jahre) werden gelockert, indem Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für Betriebsmittelkredite erhöht und die Instrumente auch für Großunternehmen mit einem Umsatz von bis zu zwei Milliarden Euro (bisher: 500 Millionen Euro) geöffnet werden. Durch höhere Risikoübernahmen in Höhe von bis zu 80% für Betriebsmittelkredite bis 200 Millionen Euro wird die Bereitschaft von Hausbanken für eine Kreditvergabe angeregt.
2. Für das Programm für größere Unternehmen wird die bisherige Umsatzgrenze von zwei Milliarden Euro auf 5 Milliarden Euro erhöht. Dieser „KfW Kredit für Wachstum“ wird umgewandelt und künftig für Vorhaben im Wege einer Konsortialfinanzierung ohne Beschränkung auf einen bestimmten Bereich (bisher nur Innovation und Digitalisierung) zur Verfügung gestellt. Die Risikoübernahme wird auf bis zu 70% erhöht (bisher 50%). Hierdurch wird der Zugang von größeren Unternehmen zu Konsortialfinanzierungen erleichtert.
3. Für Unternehmen mit mehr als fünf Milliarden Euro Umsatz erfolgt eine Unterstützung wie bisher nach Einzelfallprüfung.
Bei den Bürgschaftsbanken wird der Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Millionen Euro verdoppelt. Der Bund wird seinen Risikoanteil bei den Bürgschaftsbanken um 10% erhöhen, damit die in der Krise schwer einzuschätzenden Risiken leichter geschultert werden können

Steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen:

1. Die Gewährung von Stundungen wird erleichtert. Die Finanzbehörden können Steuern stunden, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte darstellen würde. Die Finanzverwaltung wird angewiesen, dabei keine strengen Anforderungen zu stellen. Damit wird die Liquidität der Steuerpflichtigen unterstützt, indem der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben wird.
2. Vorauszahlungen können leichter angepasst werden. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Die Liquiditätssituation wird dadurch verbessert.
3. Auf Vollstreckungsmaßnahmen (z. B. Kontopfändungen) beziehungsweise Säumniszuschläge wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist.

Das Sozialschutzpaket des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

- verbessertes Kurzarbeitergeld
- vereinfachter Zugang zu Grundsicherung
- vereinfachter Zugang zum Kinderzuschlag
- Entschädigung bei Kinderbetreuung
- weiterhin Zuschüsse für soziale Dienste
- Zuverdienst bei Kurzarbeit für systemrelevante Arbeit möglich

weitere Informationen >>>

IHK-zugehöige Unternehmen finden hier Unterstützung:

Telefon: 0355 365-1111
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die IHK Cottbus hat u.a.
- ein Merkblatt zu "Arbeitsrecht und Corona",
- ein Merkblatt zu "Auflösung von Verträgen",
- ein Muster für einen Antrag auf Stundung/ Herabsetzung von Steuerzahlungen neu eingestellt und
- im Merkblatt "Grenze" einen Link zur Pendlerbescheinigung der Deutschen Bundespolizei neu eingefügt und hier für Sie bereitgestellt: https://www.cottbus.ihk.de/mitgliederservice/corona.html

- Muster Arbeitgeberbescheinigung ("Passierschein") sowie ein Merkblatt Corona-Maßnahmen für Unternehmen https://www.cottbus.ihk.de/mitgliederservice/corona.html

Informationen für das Hotel- und Gaststättengewerbehttps://www.dehoga-bundesverband.de/

DEHOGA BRANDENBUGR FAQs >>>

Informationen der HWK Cottbus
Die Handwerkskammer Cottbus hat anlässlich der Corona-Krise ihre telefonische Erreichbarkeit erweitert. Unter der Hotline 0355 7835-444 stehen die HWK-Berater von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr zu betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und Ausbildungsfragen zur Verfügung. Darüber hinaus informiert die HWK Cottbus online über Neuerungen.
Website: https://www.hwk-cottbus.de/artikel/news-zum-coronavirus-7,959,5118.html

Kontaktieren Sie uns!

Sie benötigen Hilfe? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail.

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Regionale Wirtschafts- förderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH

Burgplatz 1
04924 Bad Liebenwerda

Telefon: 035341/497150
E-Mail: info@rwfg-ee.de

Eine Initiative des Landkreises Elbe-Elster und der Sparkasse Elbe-Elster

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