3-teilige Workshopreihe zur Initialisierung neuer Produkte und Dienstleistungen

Touritiker, Erzeuger und Vermarkter sind aufgerufen, sich an einer Workshopreihe zu beteiligen, um neue Angebote für die touritische Versorgung in der Elbe-Elster-Region zu entwickeln.

Einfach mal raus. Natur und Weite genießen. Das hat gerade in den letzten Jahren der Corona-Pandemie für viele Menschen stark an Reiz und Bedeutung gewonnen. Wer dann wandernd oder auf dem Fahrrad unterwegs ist, nimmt auch gerne regionaltypische Verpflegung in Anspruch. Was aber, wenn die fehlt?
Gerade auch durch Corona kommt es mittlerweile in touristisch wichtigen Bereichen des Landes zu solchen Versorgungslücken. Wo genau diese entstanden sind und wie man sie durch lokale oder regionale Angebote schließen kann, dem widmet sich das Projekt „LandWert regional“, das der Landestourismusverband Brandenburg für pro agro mit Förderung durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) durchführt.

In den Partnerregionen Elbe-Elster-Land, Seenland Oder-Spree, Ruppiner Seenland und Prignitz bringt das Projekt Akteurinnen und Akteuren aus dem touristischen Bereich mit Landwirtschaft, landwirtschaftliche Produktion und Direktvermarktung zusammen. Gemeinsam wird in Workshops erarbeitet, wo nicht zuletzt Corona zu Versorgungslücken geführt hat, wo aber andererseits kreative Angebote entstanden sind, die als Teil der Lösung dieser Entwicklung entgegenwirken können. In ersten Gesprächen kam der Vorschlag auf, bereits vorhandene Angebote wie die Picknickmomente hier gemeinsam weiterzuentwickeln. Aber auch neue Ideen und Vorschläge sind herzlich willkommen.

Ziel des Projekts von pro agro und LTV Brandenburg ist es, konkrete Projekte und Produkte entlang der Bedürfnisse der Gäste und den Möglichkeiten der Anbieter zu entwickeln. Sie sollen ein Baustein für Qualitätssicherung des Tourismus in Brandenburg sein. Dazu sagt Ellen Rußig, 1. stellvertretende Vorsitzende des LTV Brandenburg: „Die Leistungsträgerinnen und Leistungsträger in Brandenburg haben über die letzten zwei Jahre bewiesen, mit welchem Einsatz und welcher Kreativität sie auf Krisen reagieren können.

Dieses Potenzial wollen wir mit diesem Projekt nutzen, ausweiten und weitertragen.“ Gerade die Krise hat aus Sicht des LTV gezeigt, wie wichtig Zusammenarbeit und Vernetzung sind. „Deshalb sollen durch das Projekt die Leistungsträgerinnen und Leistungsträger, die Regionen und die Gäste in gleichem Maß direkt profitieren“, ergänzt Rußig. 

Der Auftakt in der Modellregion Elbe-Elster findet am 6.12.2022 statt. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung! Nehmen Sie Kontakt zu uns auf per Telefon unter 036535 46-1297 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Folgende Termine sind für die Workshops vorgesehen:

1. Workshop 06.12.2022 (10 - 13 Uhr, Klosterschänke Doberlug-Kirchhain):

Hier geht es um den Status Quo: Versorgungssituation, Herausforderungen, Ideen, Lösungsansätze vorstellen und diskutieren.

2. Workshop 8. oder 9.2.2023 (ca. 6h)

Ideen aus dem erstem Workshop sollen hier kritisch hinterfragt und konkrete Produkte/ Angebote/ Prototypen entwickelt werden.

3. Workshop Ort und Zeit wird noch bekanntgegeben (ca. 3h):

Hier soll das im 2. Workshop erarbeitete Produkt geprüft und schließlich die Umsetzung geplant werden.

 

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